Unser Jahr 2026:

Online Programme:

Zum dritten Mal in Folge (man könnte es mittlerweile als Tradition bezeichnen) konnten wir im Winter drei Wochen lang morgendliche Meditationen und Konzerte anbieten, die alle online über Zoom stattfanden. Saki, Ophiel und Fatimabi leiteten jeweils eine Woche lang tiefe Einstimmungsübungen am frühen Morgen. Wunderschöne Konzerte wurden von Latifa & Nirtan sowie der Familie Ungan und Freunden gespielt, ebenso wie Zikr mit Zuleikha. Die Aufzeichnungen sind weiterhin hier abrufbar.

Im Juni führte Bettina Specht die Teilnehmer mit ihrem Alltags-Retreat „Desert Light“ digital in die Wüste. Wir haben überwältigend positives Feedback erhalten und freuen uns, dass das Programm so gut angekommen ist.

Community Camp “Simplicity” 2026 in Pfarrkeßlar

Im Juli 2026 trafen sich fast 100 Menschen eine Woche lang zum Sufi Sommer Camp 2026 unter dem Thema Simplicity. Wir hatten eine wunderbar inspirierende und beglückende Woche miteinander.

Nach der Absage von Pir Zia für das Camp 2026 und 2 Übergangs-Jahren in Bad Bevensen wurde uns Anfang 2026 schnell klar, dass wir das Camp nicht ausfallen lassen wollen und uns gedanklich neu ausrichten müssen.

So entstand die Idee eines “Community Camps“ / Gemeinschaft-Treffens ohne ein durchgängiges Seminar, sondern mit Angeboten aus der Mitte der Gemeinschaft. Wir hatten 2024 beim Umzugscamp zu Pfingsten sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Auch sollte die Veranstaltung möglichst kostengünstig sein, sodass auch Menschen mit kleinem Geldbeutel teilnehmen können. Dazu gehörte auch die Idee, dass alle mithelfen beim Essen machen, putzen und so weiter. Und wie ein kleines Wunder übertraf das Gelingen unsere Erwartungen.

Freundlicherweise durften wir dieses Jahr Gast sein auf dem Gelände einer befreundeten Lebensgemeinschaft im Herzen Thüringens. Das weitläufige Gelände war ideal für unsere Veranstaltung in der gegebenen Größe. Hier nochmals herzlichen Dank an die Gemeinschaft; vor allem an Latifa und Ingo für ihren großartigen und sehr grosszügigen Einsatz. Azim hat vom ersten mutigen Entwurf bis zur Abrechnung der letzten Quittung alles mitgetragen. Auch ihm gilt unser inniger Dank.

Am Montag Vormittag erstellten wir gemeinsam unser buntes Wochenprogramm aus den zuvor angebotenen Programm-Punkten, deren Dauer zwischen 30 Minuten (zum Beispiel für eine Einstimmung-Meditation) und bis zu 3 Stunden dauerten. Dass dieser kraftvolle kreative Prozess vollkommen reibungslos und wie selbstverständlich gelang, setzt uns nach wie vor in Erstaunen und spricht für die versammelten Menschen. So konnten sogar bereits vor dem Mittagessen zwei Programm-Elemente stattfinden. Diese wunderbare Mischung der Angebote aus dem Kreis der Teilnehmenden wurde mit viel Freude, Respekt und Wertschätzung angenommen. Wir haben so viele begabte Menschen in unserem Kreis, die an ihren Heimatorten wunderbare Programme anbieten, jedoch im Camp häufig im Schatten der großen Lehrer nicht gesehen worden sind. Vielen Dank an alle, die etwas angeboten haben.

Parallel zum Programm gab es natürlich das Kinder-Programm dieses Mal in einer Jurte und mit vielen Ausflügen in die Natur der Umgebung. Wie üblich im Camp finden sich auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen. Es gab sehr gute und intensive Gespräche über deren Wünsche und Anregungen vom aktuellen Camp und zur Zukunft.

Neben den Menschen, die schon seit vielen Jahren ins Camp kommen, gab es auch einige Neuzugänge. In vielen Gesprächen wurde die alten Zeiten reflektiert, die Zukunft erdacht, spirituelle Themen ausgetauscht und die Brücke zum Alltag gebaut.

Der universelle Gottesdienst am Samstag Vormittag rundete die Woche wunderbar ab. Am Schluß spürten wir alle das Glück des gemeinsam Erschaffenen: Eine Woche voller Liebe, Harmonie und Schönheit.

Die Erfahrung des diesjährigen Camps zeigt, dass auch andere Formate des Zusammenkommens in unserer Gemeinschaft funktionieren und erwünscht sind. Gleichwohl ist allen klar, dass es zukünftig auch einen herkömmlichen Seminarbetrieb und Stille-Retreats geben soll, denn wer dies gesucht hat, ist dieses Jahr vielleicht garnicht gekommen. Ein schöner Mix aus Beidem könnte ein zukünftiger Weg sein.

Unser Jahr 2025:

2025 war für das Zenith Institute ein intensives Jahr der organisatorischen Weiterentwicklung. Mehrere Arbeitsgruppen trafen sich regelmäßig: Viel Energie wurde in die Suche nach einem neuen Standort gesteckt, wobei Dutzende von Orten kontaktiert und einige davon auch besucht wurden. Obwohl wir hier keinen Durchbruch erzielen konnten, haben wir definitiv gelernt, was unsere Erwartungen, Bedürfnisse und Grenzen sind. Wir setzen die Suche mit einem präzisen und realistischen Ansatz fort.

Wir konnten ein Leitbild verfassen und veröffentlichen, in dem die Ziele und der Zweck von Zenith beschrieben werden, sowie ein Schutzkonzept, das unsere Veranstaltungen für alle sicherer macht. Die Website wurde mit weiteren Informationen ergänzt, beispielsweise über unseren Verein oder das Leitungsteam. Unser neuer Präsident Azim brachte frischen Wind in den Vorstand, neue Statuten wurden verabschiedet und der Verein steht nun interessierten neuen Mitgliedern offen. Zu guter Letzt wurde das Programm „Friends of the Camp” ins Leben gerufen, um unseren langjährigen Unterstützern eine Plattform zu bieten.

Online Programm im Winter:

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit unserem Winter-Online-Programm 2024 haben wir erneut erfahrene Lehrer des Camps gefragt, ob sie im Winter Morgenmeditationen anbieten würden. Zumurrud, Amaité und Parvati haben zugestimmt und jeweils eine wunderbare Woche mit frühen Einstimmungen geleitet, die jede Woche mit einem schönen Konzert gekrönt wurde. Sinan, Mehmet & Ali und Nirtan führten uns in die musikalische Ekstase. Das gesamte Programm war spendenbasiert, und ihr könnt euch die Sessions hier noch einmal ansehen.

Zenith-Seminare in Deutschland, 27. Juli bis 17. August 2025:

Auch dieses Jahr fand wieder im Caduceus-Zentrum ein wunderbares dreiwöchiges Sommerprogramm statt. Pir Zias Seminar über den Geist der Führung stieß auf großes Interesse, und das Seminar für junge Erwachsene, das Teenie-Programm und die vielen Kinder in dieser Woche brachten viel Leben in das sonst so ruhige Gelände des Caduceus-Zentrums. Die zweite Woche stand ganz im Zeichen der Seele, mit einem farbenfrohen Seminar zum Thema „Musik der Seele” in der Meditationshalle, während andere sich im Wald mit Seelenheilung beschäftigten. Mit einem Programm voller Synergien und Harmonie feierten wir in der dritten Woche das Leben von Atum O’Kane, während Aziz und seine Retreat-Gruppe in unserem Retreat-Bereich den „Weg des Mystikers” beschritten. Wir sind dankbar, dass wir diese großartige Gelegenheit hatten, uns in Norddeutschland zu versammeln! Hier ein kleiner Eindruck:

Wenn du wissen möchtest, was im ersten Jahr nach unserem Weggang aus Campra passiert ist, kannst du hier weiterlesen:

Unser Jahr 2024

2024 war für Zenith ein ziemlich ereignisreiches Jahr, da wir Campra verlassen haben, und nichtsdestotrotz ein Sommercamp, imrovisiert im Caduceus Zentrum hatten. Wie es zu der Entscheidung kam, nicht in der Schweiz weiterzumachen, könnt ihr hier nachlesen, und im Folgenden ist unser Jahr ’24 chronologisch zusammengefasst:

Online Programm im Winter:

Während der Wintermonate boten unsere Lehrer*innen Saki, Fatimabi und Ophiel erstmals drei Wochen lang wunderbare Morgenmeditationen an. Nirtan, die Familie Ungan und Sinan Arat gaben ekstatische und beseelende Konzerte. Wir sind dankbar für diese Angebote an unsere Gemeinschaft, für alle, die gekommen sind und mitgemacht haben, und für jede kleine und große Spende. Die Aufzeichnungen unserer Morgenmeditationen und Konzerte im Januar, Februar und März können hier heruntergeladen werden.

“Der Große Umzug”:

In May, Nirtan and Julian gathered around 20 volunteers to move all the camp’s structure and equipment from Campra down to a storage facility in Bodio, near Biasca. When they began dismantling the wood pile, it was still covered in snow. Over the course of two weeks, around 200 tons of material passed through their hands, before it went into the self-constructed, mice-safe storage space. While the voluntary work helped the camp greatly, the “big move” still caused expenses: Renting the brown house for two weeks, organizing trucks, and feeding the helpers, among other costs, has set us back more than 25.000 CHF. Please help us make ends meet by contributing with a donation any amount that feels good for you!

 

Gathering of Love:

Am Pfingstwochenende kamen über 80 Menschen in Pü zusammen, dem Ort, an dem das Camp seit 33 Jahren beheimatet ist. Mit Gesang, Tanz und Gebeten verabschiedeten wir uns von diesem einzigartigen Land und tauschten unsere schönsten Erinnerungen an unsere Zeit im Camp aus. Isha hat in ihrem Juni-Newsletter mehr darüber geschrieben – dort findet ihr auch ein wunderschönes Video.

Zenith-Seminare in Deutschland, 28. Juli bis 10. August 2024:

Das Caduceus Zentrum erklärte sich bereit, während der üblichen Sommerpause ein zweiwöchiges Programm mit dem Camp zu veranstalten, und wir hatten ein wunderbares improvisiertes und doch vertrautes Camp inmitten des norddeutschen Kiefernwaldes. Wir navigierten mit Pir Zia durch den Trikosmos, kultivierten mit Saki Lee unser inneres Heiligtum und erkundeten mit Atum O’Kane die Kernelemente eines sinnvollen Lebens. Die zwei Wochen waren reichhaltig, harmonisch und unbeschwert, während sie gleichzeitig Raum für einen intensiven Dialog über die Zukunft des Camps boten. Wir werden die Früchte und Samen dieser Gespräche in den kommenden Newslettern und hier auf dezidierten Seiten hier mit euch teilen: Überblick über den Übergangsprozess + Fragen Antworten.